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Pflegeversicherung
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Die Pflegestufen der Pflege-Versicherung

Einstufung der Pflegebedürftigkeit

Die Feststellung in welcher Pflegestufe man sich befindet, erfolgt  Die Einstufung der Pflegebedürftigkeit orientiert sich an folgenden Kriterien:

 Pflegestufe III

 Schwerst Pflegebedürftige  brauchen rund um die Uhr,  auch nachts, pflegerische
 Hilfe

 Pflegestufe II


 Schwer Pflegebedürftige
 brau­chen täglich mindestens
 zu drei verschiedenen  Tageszeiten pflegerische Hilfe

 Pflegestufe I


 Erheblich Pflegebedürftige  brauchen mindestens einmal  tägIich pflegerische Hilfe

Die verschiedenen Pflegeformen

Es gibt drei verschiedene Formen der Pflege:

Die professionelle ambulante Pflege

Der zu Pflegende wird in diesem Fall durch einen ambulanten Pflegedienst betreut.

Der Vorteil ist hierbei, dass man nur einmal zu Beginn einen ambulanten Pflegedienst aussuchen muss. Ab diesem Zeitpunkt ist die Pflege geregelt. Auch die anfallenden Kosten muss man nicht mühevoll selbst kalkulieren, da die Leistungen der Pflegedienste festge­legt sind und so leicht bestimmt werden können.

Die ambulante Laienpflege

Hierbei wird der zu Pflegende von Familienangehörigen oder Personen ohne fachliche Qualifikation gepflegt. Folglich müssen entweder Angehörige ihren Beruf komplett oder zum Teil aufgeben oder es müssen externe Pflege­kräfte mit der Betreuung beauftragt werden. In beiden Fällen entstehen Kosten, entweder durch entgangene Verdienste oder durch direkte Ausgaben. Wird exter­ne Hilfe in Anspruch genommen, können zudem Fahrtkosten und nicht selten auch Kosten für die Unterbringung und Verpflegung der Pflegekraft entstehen. Der Staat unterstützt die Laienpflege durch die Zahlung von Pflegegeld, welches jedoch wesentlich geringer ausfällt als der Zuschuss, der für die professionelle ambulante Pflege gezahlt wird.

Hier liegt der Vorteil darin, dass die Pfleger im Vergleich zu einer professionellen Versorgung nicht unter Zeitdruck stehen. So kann etwa beim Ankleiden oder Waschen auf den persönlichen Rhythmus und Zustand der zu pflegenden Person eingegangen werden, statt sich minutiös an Vorgaben halten zu müssen.

Die stationäre Pflege

Stationäre Pflege bedeutet, dass der Pflegebedürftige rund 24 Stunden am Tag in einem Pflegeheim betreut wird. Die Kosten hängen hierbei vom Standort, dem Standard des Pflegeheims sowie der Pflegestufe des Patienten ab.

Der Vorteil bei der stationären Pflege ist, dass an Kosten nur ein Wert anfällt, nämlich der Preis für den Heimaufenthalt. Somit ist mit dessen Bezahlung die komplette Pflege abgedeckt. Bei der ambulanten Pflege hingegen fallen die Kosten für Unterkunft und Ernährung zusätzlich zur Pflege an.

Die Feststellung der Pflegestufe

In welcher Pflegestufe sich eine zu pflegenden Person befindet, wird durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) festgestellt. Der Hilfebedürftige wird deshalb von einem Mitarbeiter des MDK untersucht, woraufhin dieser der Pflegekasse empfiehlt den Pflegebedürftigen in eine der oben genannten Pflegestufen einzustufen.



  
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